NIAS: Neue Anforderungen für Verpackungen
Die Anforderungen an Verpackungen steigen stetig. Neben Themen wie Recyclingfähigkeit und dem Einsatz von Rezyklaten rückt nun ein weiterer Aspekt stärker in den Fokus: NIAS (Non-Intentionally Added Substances).
Dabei handelt es sich um Stoffe, die nicht bewusst einer Verpackung zugesetzt werden, sondern beispielsweise durch Rohstoffe, Additive oder Herstellungsprozesse entstehen können.
Ab September 2026 müssen diese Stoffe entlang der gesamten Lieferkette stärker berücksichtigt und bewertet werden. Das betrifft Rohstoffhersteller, Masterbatch-Hersteller, Verarbeiter und Verpackungshersteller gleichermaßen.
Was bedeutet das für Verpackungshersteller?
Für Verpackungshersteller werden Transparenz und Nachvollziehbarkeit künftig noch wichtiger. Kunden, Markenartikler und Auditoren erwarten zunehmend Informationen darüber, welche Stoffe in einer Verpackung enthalten sein können und wie diese bewertet werden.
Besonders relevant wird das Thema bei:
- Lebensmittelverpackungen
- Kosmetikverpackungen
- Verpackungen mit Recyclingmaterialien (PCR)
- Anwendungen mit hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen
Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch die PPWR. Der verstärkte Einsatz von Rezyklaten ist ein wichtiger Baustein der Kreislaufwirtschaft, erhöht jedoch die Komplexität bei der Bewertung möglicher NIAS.
NIAS verstehen statt nur messen
Viele Unternehmen verlassen sich bislang auf Standardanalysen oder allgemeine Erklärungen ihrer Lieferanten. Die Herausforderung: NIAS sind oft sehr komplex. Bereits kleine Änderungen bei Rohstoffen, Lieferanten oder Rezepturen können Auswirkungen auf das Stoffprofil eines Materials haben. Nicht jeder Stoff lässt sich automatisch identifizieren, und nicht jede Auffälligkeit kann ohne weiteres ihrer Ursache zugeordnet werden.
Genau deshalb gewinnen Fachwissen, Materialverständnis und analytische Kompetenz zunehmend an Bedeutung.
Finke investiert in eigene NIAS-Kompetenz
Um Kunden bestmöglich bei den neuen Anforderungen zu unterstützen, hat Finke ein eigenes voll ausgestattetes NIAS-Labor aufgebaut.
Dort analysieren unsere Experten Materialien, Rohstoffe, Additive und Masterbatches auf potenziell relevante Stoffe und bewerten deren Herkunft und mögliche Auswirkungen.
Der entscheidende Vorteil: Als Hersteller kennen wir nicht nur die Analyseergebnisse, sondern auch die eingesetzten Rohstoffe, Pigmente, Additive und Formulierungen. Dadurch lassen sich mögliche Ursachen deutlich präziser nachvollziehen als bei einer reinen Standarduntersuchung durch externe Labore.
Mehr Transparenz für unsere Kunden
Mit unserem eigenen NIAS-Labor unterstützen wir Kunden dabei,
- potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen,
- mehr Transparenz über eingesetzte Materialien zu erhalten,
- Materialänderungen besser zu bewerten,
- Fragen von Markenartiklern und Auditoren zu beantworten,
- sich auf zukünftige regulatorische Anforderungen vorzubereiten.
Insbesondere bei Food-, Cosmetic- und PCR-Anwendungen bietet diese zusätzliche Expertise einen wichtigen Mehrwert.
Ein starker Partner für die Verpackungen von morgen
Die Anforderungen an Verpackungen entwickeln sich rasant weiter. Themen wie NIAS, PPWR, Recyclingfähigkeit und PCR werden künftig noch enger miteinander verknüpft sein.
Mit unserem eigenen NIAS-Labor, jahrzehntelanger Masterbatch-Erfahrung und fundiertem Material-Know-how unterstützt Finke seine Kunden dabei, Verpackungslösungen sicher, regelkonform und zukunftsfähig zu gestalten.
Finke liefert nicht nur Masterbatches. Finke bietet Analytik, Transparenz und Expertise für die Herausforderungen von morgen.

